Bei den Ramen-Nudeln mit dem Pastamaker hab ich echt ne Weile überlegen müssen, welches Titelbild ich nehme. So die nackten Nudeln, die vor dem Pastamaker frisch genudelt rumliegen erschienen mir wenig ansprechend. Und in der Suppe sind sie echt untergegangen.

Apropos Suppe, ich schreibe unser Suppenrezept der Vollständigkeit halber dazu, aber eigentlich geht es nur um die Ramen-Nudeln, weshalb auch nur die später im Rezeptteil auftauchen werden.

Ramen-Nudeln mit dem Pastamaker

210 Gramm Weizenmehl
1 Teelöffel Salz
ca. 65 Milliliter kaltes Wasser
10 Milliliter Lye-Water

Spaghetti-Matritze (Original Philips Zubehör) die immer mit dem Philips Pastamaker geliefert wird (Das ist die Matritze, aber das sind keine Ramen-Nudeln)

Eigentlich ist die Herstellung der Ramen-Nudeln überhaupt nichts Aufwändiges und auch kein Hexenwerk.
Alle trockenen Zutaten werden in den Pastamaker gegeben. Das Progarmm Nudeln ohne Ei ausgewählt und die Flüssigkeitsmenge berechnet. Mein Pastamaker wollte 75 Gramm Wasser für die Mehlmenge. Da aber noch 10 Milliliter Lye-Water dazu kamen, habe ich natürlich von den 75 Millilitern 10 abgezogen. Eigentlich logisch, oder?

Ich habe den Teig erst kneten lassen, anschließend eine Weile (ca. 15 Minuten) ruhen lassen, während ich die Zutaten für die Suppe geschnibbelt habe. Anschließend habe ich den Teig für die Ramen-Nudeln erneut kneten lassen und anschließnd ausgeben lassen.

Die Länge der Ramen-Nudeln haben meine Tochter und ich individuell festgelegt.

Das war es eigentlich auch schon. Die ersten Tannenbaum-Ramen-Nudeln habe ich wieder zurück in den Pastamaker gegeben, damit sie später wieder etwas normaler und weniger fusselig ausgegeben werden können.

Fertig.

Die Ramen-Nudeln sind jetzt tatsächlich zur weiteren Verwendung fertig. Gekocht werden sie für 45 bis 60 Sekunden in sprudelndem Salzwasser. Achtung, durch das enthaltene Lye-Water kann es sein, dass das Wasser extrem aufschäumt!

Unsere Ramen-Suppe

Für unsere Ramen-Suppe (3 Portionen) habe ich folgende Zutaten benötigt:

1 Liter Gemüsebrühe
1 Esslöffel helle Miso-Paste
Sojasauce und geröstetes Sesamöl nach Geschmack
5 – 6 Champignons
1 Karotte
Sprossenmix
Pak Choi
1 – 2 Lauchzwiebeln
1/2 Noriblatt in feine Streifen geschnitten

Ich habe alle Gemüse geputzt und sehr fein geschnitten. Ich wollte gerne Pak Choi in meiner Suppe haben, deshalb habe ich zwei Blätter Pak Choi ganz fein geschnitten. Alle Gemüsesorten habe ich auf den Tellern einigermaßen gleichmäßig verteilt.

Anschließend habe ich die Gemüsebrühe gekocht und mit Miso-Paste, Sojasauce und Sesamöl nach unserem Geschmack abgeschmeckt.

Nachdem die Ramen-Nudeln gekocht waren, habe ich diese ebenfalls auf die Teller verteilt.

Jetzt wurde nur noch die Brühe verteilt,

und die Suppe einmal durchgerührt.

Anmerkungen:

Ich bin wirklich kein Spezialist für asiatische Nudelspezialitäten und habe mir das, was ich weiß, angelesen.
In etlichen Ramen-Rezepten wird zusätzlich mit Gluten gearbeitet, ob das zwingend notwendig ist, weiß ich nicht.
Lye-Water: kann bestenfalls durch Kanusi ausgetauscht werden, ein Pulver, was vielleicht in Asia-Märkten zu bekommen ist. Kansui oder auch Lye-Water ist ein Kalium- und Natriumkarbonat haltiges Pulver / Wasser. Das verleiht den Nudeln den typischen Geschmack und die gelbe Farbe. Außerdem beim Kochen die gummiartige Textur die Nudeln werden anschließend in der Brühe nicht so schnell weich.
Miso-Paste: bekomme ich inzwischen auch im gut sortierten Supermarkt, aber es ist teilweise schwer zu finden.
Eigentlich war ich noch auf der Suche nach Dashi, aber das konnte ich leider nicht finden und hätte es mir bestellen müssen.
Sollten Ramen-Nudeln übrig bleiben, kann man sie prima als Bratnudeln oder asiatischen Nudelsalat für ein Bento nutzen.

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Ramen-Nudeln mit dem Pastamaker

Land & Region asiatisch
Keyword Ramen-Nudeln

Equipment

  • Philips Pastamaker

Zutaten

  • 210 Gramm Weizenmehl
  • 10 Milliliter Lye-Water
  • 1 TL Salz
  • 65 Milliliter kaltes Wasser

Anleitungen

  • trockene Zutaten in den Pastamaker geben
  • Flüssigkeitsmenge berechnen lassen
  • Flüssigkeitsmenge mit Zustaz von Lyewater abmessen und langsam zum Mehl geben
  • einmal Kneten lassen, Teig ca. 15 Minuten ruhen lassen
  • erneut kneten lassen und ausgeben
  • eventuell die ersten Nudeln wieder in den Pastamaker zurück geben, wenn sie zu fusselig sind
  • Ramen-Nudeln ca. 45 bis 60 sekunden in sprudelndem Salzwasser kochen und anschließend abgießen

Von Sabolein

Ich bin Sandra, schreibe als sabolein auf diesem Blog. Im realen Leben bin ich Physiotherapeutin, Fitnesscoach, Ehefrau und Mutter.

2 Gedanken zu „Ramen-Nudeln mit dem Pastamaker“

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